Ackerbau
Getreideernte

Ackerbau

Auf unseren Äckern wachsen kräftiger Roggen, milder Weizen und würziger Dinkel für Ihr Brot und Ihre Brötchen. Da wir sandige Böden haben, gedeihen bei uns besonders geschmackvolle Kartoffeln.

Auf zwei Drittel der Flächen wachsen Futterpflanzen für unsere Tiere. Dazu gehören Gerste, Hafer, Lupinen, Erbsen, Futtermais und natürlich Gras und Klee.

Die Vielfalt unsere Ackerkulturen ist uns wichtig:

  • Sie ist Grundlage für eine Vielzahl von Demeter-Nahrungsmitteln für uns und unsere Kunden
  • Sie fördert das ökologische Gleichgewicht und die Pflanzengesundheit durch weite Fruchtfolgen
  • Sie schafft Ausgleich: wenn eine Kultur nicht gelingt, ist eine andere meistens besonders gut geworden
  • Sie macht unsere Arbeit abwechslungsreich
Gut Wulfsdorf sommerliches Feld
Gut Wulfsdorf sommerliches Feld
Gut Wulfsdorf sommerliches Feld

Um unseren Ackerboden lebendig und fruchtbar zu erhalten, setzen wir keine chemisch-synthetischen Dünge- und Pflanzenschutzmittel ein. Als Dünger verwenden wir den fruchtbaren Mist unserer Tiere und ernähren das Bodenleben auf unseren Äckern zusätzlich über Zwischenfrüchte, wie Kleegras und die blaue Bitterlupine. Klee- und Lupinen gehören wie Bohnen und Erbsen zu den Leguminosen, die Luftstickstoff binden können.

Zur Förderung des Pflanzenwachstums und der Reifeprozesse verwenden wir die biologisch-dynamischen Spritz- und Kompostpräparate.

Biologische Pflanzenschutzmittel setzen wir extensiv und nur bei einigen empfindlichen Gemüsekulturen ein. Im Getreide- und Futteranbau verzichten wir darauf und vertrauen auf die Kräfte des ökologischen Gleichgewichtes in einer ausgewogenen Fruchtfolge. Wir verzichten auch auf Kupferspritzungen gegen die Krautfäule im Kartoffelanbau, weil Kupfer sich im Boden anreichert. Dafür nehmen wir in manchen Jahren Ernteeinbußen in Kauf.