Blühstreifen

Gemeinsam Biodiversität fördern

Intensive landwirtschaftliche Bewirtschaftung gefährdet die Artenvielfalt. Gleichzeitig kann die Landwirtschaft durch die Art der Bewirtschaftung einen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt leisten.

Durch die langfristige biologisch-dynamische Bewirtschaftung auf dem Gut Wulfsdorf wird die Artenvielfalt deutlich stärker gefördert als bei einer konventionellen Wirtschaftsweise. Der konsequente Verzicht auf Pestizide und chemisch-synthetische Düngemittel schützt das Grundwasser, Wildpflanzen, Insekten und andere Wildtiere.

Um dem dramatischen Artenschwund wirkungsvoll zu begegnen, haben wir uns entschieden noch mehr zu tun.

In den vergangenen Jahren haben wir bereits Blühstreifen angelegt und wurden dabei mit Saatgut vom Projekt „Bienenblütenreich“ unterstützt. 2019 haben wir mit finanzieller Unterstützung aus dem Kundenumfeld in großem Umfang Blühstreifen angelegt, sowie Kleegrasstreifen ungemäht gelassen. Außerdem wurde das Gut Wulfsdorf naturschutzfachlich evaluiert und mit dem Zertifikat des Programms "Landwirtschaft für Artenvielfalt" ausgezeichnet. Die mit finanzieller Unterstützung von Kunden und Freunden des Hofs durchgeführten Maßnahmen gaben dabei den Ausschlag, dass wir ein sehr gutes Ranking bei der Zertifizierung erreichen konnten. Aber hier wollen wir nicht stehenbleiben, sondern weitere Maßnahmen ergreifen.

 

Unsere Planung für 2020:

  • Anlage von mindestens 60.000 m² Blühflächen
  • Stehenlassen von 20.000 m² Kleegrasstreifen bei der Mahd, als Rückzugsstreifen für Insekten und Wildtiere
  • Überjährig ungemähte Kleegrasstreifen am Schlagrand von 2.000 m²
  • Stoppelbearbeitung auf 5.000 m² erst nach dem 10. September, damit seltene Ackerwildkräuter die Samenbildung abschließen können
  • Anbau alter und extensiver Getreidesorten auf 250.000 m²
  • 3.000 m² Getreide nicht ernten, sondern stehen lassen als Winterfutter
  • Auf den Heuwiesen 30.000 m² beim ersten Schnitt stehen lassen und erst Mitte August mähen
  • 1.500 m² Säume an Weg- und Grabenrändern stehen lassen zur Vernetzung der Biotope
  • Pflanzung einer Baumreihe mit 30 Ulmen
  • Erweiterung der Knicks auf einer Länge von 400 m
  • Anlage von 10 Lesestein- und Totholzhaufen zur Förderung von Eidechsen
  • Pflanzung von 50 Obstbäume alter Sorten (Kirsche, Apfel, Birne)

 

Die Kosten für die geplanten Maßnahmen belaufen sich auf ca. 20.000 €. Das ist gegenüber dem letzten Jahr fast eine Verdoppelung. Der Aufwand für die geplanten Blühflächen ist mit ca. 12.000 € der größte Posten.

Nur mit Ihrer Hilfe werden wir in der Lage sein, unser Vorhaben umzusetzen und freuen uns über Ihre finanzielle Unterstützung. Für 10 € können 25 m² Blühfläche angelegt werden. Wir werden Ihren Beitrag verdoppeln und je 10 € eine Blühfläche von 50 m² anlegen.

Mit einer Überweisung unter dem Stichwort „Biodiversität 2020“ auf dieses Konto können Sie sich beteiligen:

DE66 4306 0967 0026 5818 01
Kontoinhaber Georg Lutz

Sollten wir Zahlungen erhalten, die über 12.000 € hinausgehen, fließen diese in die übrigen Maßnahmen.

Kleegrasstreifen
Tümpel
Steinhaufen
Streuobst