Biodiversität fördern

Gemeinsam Biodiversität fördern!

Durch die langfristige ökologische Bewirtschaftung hat sich auf dem Gut Wulfsdorf in Bezug auf die Artenvielfalt einiges getan.
Die Effekte waren allerdings nicht so groß wie erwartet, und der dramatische allgemeine Artenrückgang schlägt sich auch bei uns nieder.
So ist eine spontane Ansiedlung von Wildpflanzen, die Futterpflanzen für gefährdete und dezimierte Insektenarten sind, nur eingeschränkt möglich, wenn es diese auch in der Umgebung nicht mehr gibt.

Wir haben in den vergangenen Jahren bereits Blühstreifen angelegt, um dem entgegen zu wirken und wurden dabei mit Saatgut vom Projekt „Bienenblütenreich“ unterstützt.
2019 versuchen wir erstmalig, Klatschmohn und Kornblumen direkt auf Ackerflächen auszusäen. Auch hierbei unterstützt uns „Bienenblütenreich“.

Zusätzlich haben wir 2019 Blühstreifen in weit größerem Umfang als bisher angelegt.
Dabei fällt Aufwand für Saatgut, Arbeit und Maschinen an. Außerdem ernten wir dort nichts und erhalten keine Bioprämie, weil es sich nicht um eine landwirtschaftliche Kultur handelt.

Dafür hatten wir im Februar um finanzielle Unterstützung gebeten.
Für einen Betrag von 10 € konnten wir 25 qm Blühfläche anlegen und haben die Fläche, die den Beträgen entspricht, verdoppelt.

Es haben sich viele Personen mit Zuwendungen an unserer Aktion beteiligt. Vielen Dank!
Der aktuelle Betrag liegt bei 9.485,- € (Stand 31.5.2019)

Die Anlage der Blühstreifen ist inzwischen erfolgt, wir haben 48.000 qm Blühflächen ausgesät, die sich dank des Regens gut entwickeln.

Beträge, die seit der zweiten Maiwoche eingegangen sind, können wir nicht mehr für die Anlage von Blühstreifen in dieser Saison verwenden, sondern für die Pflege und Neuanlage im nächsten Jahr ansparen.

Wenn Sie über den Fortgang der Kampagne informiert werden wollen, senden Sie uns eine Mail an info@gutwulfsdorf.de

Die Blühflächen entwickeln sich gut, dank des Regens. Die kühle Witterung im Mai hat das Wachstum etwas zurückgehalten, was für fast alle Kulturen eher gut ist, da dies zu mehr Massenbildung führt. Allerdings verschiebt sich der Blühbeginn etwas nach hinten.

Zur Zeit blüht vergleichsweise wenig in der Landschaft. Die Rapsblüte ist vorbei und auch die meisten Bäume und Sträucher haben ausgeblüht.
Jetzt entsteht für die blütenabhängigen Insekten eine schwierige Zeit. Da bei uns einiges an Ackerwildkräutern wächst, gibt es doch vor allem im Wintergetreide zahlreiche blühende Pflanzen – Ackerstiefmütterchen, Reiherschnabel, Vergissmeinnicht …

Bei uns steht nun die Futterbergung zu Silage und Heu an.
Wir werden auf den ca. 100 ha zu mähenden Flächen auf vielen Feldern 2 – 3 m breite Randstreifen und alle 70 bis 100 Meter auch mitten im Feld einen 5 – 6 m breiten Streifen stehen lassen. Ferner auf einer Sandkuppe eine größere Fläche, da hier Lerchen brüten.
Insgesamt wollen wir 6 – 7 ha stehen lassen, was zu einem Ertragsverlust von ca. 4.000,-- € führt.
Bei den meisten Mähflächen handelt es sich um ein Gemenge aus Gras, Rot- und Weißklee. Der Klee wird ab Anfang Juni blühen und so die Lücke füllen, bis die angelegten Blühflächen soweit sind. Für die Biodiversität ist das besonders wertvoll, auch weil spezielle Insektenarten und auch Schmetterlinge davon sehr profitieren.

Wenn Sie uns bei dieser Maßnahme unterstützen wollen, steht Ihnen das gleiche Konto wie für die Blühflächen zur Verfügung:

IBAN: DE66 4306 0967 0026 5818 01
Kontoinhaber Georg Lutz

Hilfreich für uns wäre der Hinweis „Kleegrasstreifen“ als Verwendungszweck. Ein Betrag von 10,- € entspricht dem Nutzwert von 100 m2 Fläche.

Mit einer Zahlung auf dieses Konto können Sie sich beteiligen:

IBAN: DE66 4306 0967 0026 5818 01
Kontoinhaber Georg Lutz

Vielen Dank!