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Gemüse des Monats

Juni: Kohlrabi, Spitzkohl, Brokkoli

Die Kohlsaison beginnt …

Normalerweise werden in unseren Breiten ab Anfang Juni verschiedene Kohlsorten nach und nach erntereif.
Da es in diesem Jahr wochenlang sehr kalt war, war anfangs nur Kohlrabi zuverlässig aus dem Freiland verfügbar. Vom Spitzkohl wurden die größeren Köpfe inzwischen geerntet, auf den Brokkoli musstenwir noch gut zwei Wochen länger warten, die Köpfe waren noch sehr klein.
Jetzt - Mitte Juni - ist alles verfügbar und bei uns um Hofladen und an den Marktständen erhältlich.
Ab KW 25 bieten wir zusätzlich einen samenfesten Brokkoli aus hofeigener Züchtung an.

Der Anbau von Kohl nach Demeter-Richtlinien ist sehr arbeitsaufwendig. Die Flächen werden immer mit Kulturschutz-netzen abgedeckt, damit Schädlinge nicht die Blätter anfressen. Verschiedene Insekten und Raupen mögen den Kohl genauso gern wie wir und würden Löcher in die Blätter fressen.

Vor jedem Arbeitsschritt müssen die Netze abgenommen und hinterher sorgfältig wieder über die Kulturen gelegt werden. Zwischen den Pflanzen wird in Handarbeit der Boden gehackt und damit gelockert und gleichzeitig das Beikraut entfernt. Nur ein lockerer Boden kann das Regenwasser so aufnehmen, dass es der Pflanze für das Wachstum zur Verfügung steht.

Kohlrabi

Kohlrabi gehört zu den Kohlgemüsen, der Name bedeutet eigentlich „Kohlrübe“. Die Kohlrabipflanze bildet einen verdickten oberirdischen Spross aus, die Knolle, die wir essen. Neben dem weiß-grünen Kohlrabi gibt es auch rötliche und violette Sorten.
Kohlrabi ist in Europa bereits seit der Antike bekannt und wird in Deutschland seit dem 16. Jh. angebaut.
Kohlrabi ist bekömmlich, kalorienarm, enthält viele Mineralstoffe sowie Vitamin C, A, B1 und B2.
Der typische süßlich-scharfe Kohlrabigeschmack kommt von dem enthaltenen Zucker, Fruchtsäuren und Senfölglykosiden. Kohlrabi schmeckt gekocht oder gedünstet, als Beilage oder Püree, in der Suppe oder im Auflauf. Der feine Geschmack kommt auch bei Rohkost gut zur Geltung. Auch die jungen Blätter können wie anderes Blattgemüse verwendet werden.

 

Spitzkohl

Spitzkohl ist eine mit dem Weißkohl verwandte Kohlsorte, unterscheidet sich jedoch von diesem durch den kegelförmigen und lockeren Wuchs. Spitzkohl hat bei uns ab Mai und bis in den Dezember Saison.
Zu den wertvollen Inhaltsstoffen zählen Folsäure, Vitamin C, B3 und Beta-Carotin.
Der Geschmack ist zart aromatisch und leicht süßlich.
Dieser Kohl sollte nur kurz gegart oder gedünstet werden oder als Salat bzw. Rohkost verzehrt werden. Beispielsweise kann ein Krautsalat mit Spitzkohl zubereitet werden oder er wird in einem Auflauf mit Kartoffeln und weiterem Gemüse verarbeitet.

 

Brokkoli

Brokkoli enthält Calcium und Eisen, sowie viel Vitamin C und Carotin. Damit die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben, empfiehlt es sich, Brokkoli nur vorsichtig im Dampf zu garen. Mit einer Mischung aus Butter und geriebenen Mandeln übergossen, kommt der Geschmack gut zur Geltung. Lecker ist auch ein Salat aus den zarten, rohen Brokkoliröschen, Äpfeln und roter Paprika.
Ursprünglich wurde Brokkoli "Spargelkohl" genannt. Gegessen wurden die zarten, süß schmeckenden Stängel, an denen oben ein paar Blütenknospen waren. Heute hingegen wird der Stängel oft abgeschnitten, gegessen werden die Knospen.
Möchte man Brokkoli selber anbauen, ist dieses eine schwierige Kultur. Gibt man sich aber mit nicht voll ausgebildeten Köpfen zufrieden, ist es unbedingt einen Versuch wert.

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