Das Gut Wulfsdorf

Gut Wulfsdorf ist als biodynamischer Betrieb ein spezieller Organismus und eine kleine Welt für sich. Mitten in einer modernen, arbeitsteiligen Gesellschaft findet hier noch eine vielfältige Urproduktion von Nahrungsmitteln statt. Ein landwirtschaftlicher Arbeitstag auf dem Hof ist lang und wird bestimmt durch den 12-Stunden-Rhythmus bei den Melk- und Fütterungszeiten der Milchkühe bzw. durch die Tageszeiten im Acker- und Gemüsebau.

Für viele Hofmitarbeiterinnen und Hofmitarbeiter ist das Gut Wulfsdorf auch ein Lebensort, hier sind die Bereiche Leben und Arbeiten eng miteinander verzahnt. Und auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die nicht auf dem Hof leben, haben einen engen Bezug zu ihrem Arbeitsort. Wir verstehen uns nicht im eigentlichen Sinne als Hofgemeinschaft. Und doch gibt es den „Geist von Wulfsdorf“. Wir pflegen Gemeinsamkeiten und empfinden eine Verbundenheit. Jeder fühlt sich in seinem Tun dem Ganzen verpflichtet, das Miteinander ist ein besonderes und häufig auch ein Füreinander.

Der Hof ist aufgrund seiner Lage ein Ort der Begegnung von Stadt und Land. Am Rand einer Metropole ländlichen Tätigkeiten nachzugehen, erfordert viel Beweglichkeit und Spontanität und führt zu einem fragilen Gleichgewicht zwischen dem Impuls, auf Besucher einzugehen und dem Wunsch und der Notwendigkeit, sich abzugrenzen, um ungestört der Arbeit nachgehen zu können.

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